Softwarekontrolle und andere Gegenargumente

Martin Vogel ⌂ @, Dortmund / Bochum, Dienstag, 09.10.2007, 11:20 (vor 4396 Tagen) @ Sebi

Da frage ich mich doch, wie das ganze "kontrolliert" wird. Muss ein
potentieller Aktionsteilnehmer für jede Installation mit seinem Notebook
eine Freischaltung erbeten und bekommt gar keine Adminrechte auf "seinem"
Notebook, oder wie stellt man sich das vor?

Das entsprechende Lizenzprogramm nennt sich MSDNAA (Microsoft Developers Network Academic Alliance) und enthält folgende Punkte in der Endanwenderlizenzübereinkunft (EULA):
Der zuständige MSDNAA-Programmadministrator erfasst Daten, um die Nutzung durch Schüler zu belegen, gibt zusammengefasste Daten auf Anfrage an Microsoft® weiter und stellt die Einhaltung der Programmrichtlinien durch die Nutzer – Schüler, Lehrkräfte und Verwaltungspersonal – sicher.
Ihre Schule kann Ihnen entweder den Zugang zu einem Downloadserver ermöglichen oder für einen festgelegten Zeitraum eine Kopie der Software überlassen, die Sie auf Ihrem privaten Computer installieren können.
Für bestimmte Produkte erhalten Sie einen Produktschlüssel, der zur Installation der Software erforderlich ist. Sie dürfen den Produktschlüssel nicht an andere Personen weitergeben.
Wenn Sie gegen die Bestimmungen des EULA und der Ergänzungsvereinbarung verstoßen, wird der MSDNAA-Programmadministrator eine Bestätigung verlangen, dass die Programmsoftware von Ihrem persönlichen Computer entfernt wurde.
Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihre Anmeldedaten an die Firma Microsoft übermittelt werden.

Wenn man schon so viel Geld
für ein Notebook zahlen muss, könnte man es sich ja dann auch direkt
woanders kaufen.

Das ist richtig. Die Teilnahme lohnt sich wirklich nur für einen bestimmten Personenkreis. Es muss jeder selbst überlegen, ob er das Angebot wahrnehmen will oder nicht. Vielleicht mal ein paar Gründe, nicht am Projekt teilzunehmen:
- Ein Desktop-PC ist billiger als ein leistungsgleiches Notebook und lässt sich noch jahrelang durch Komponentenaustausch erweitern.
- Gebrauchte oder einfacher ausgestattete neue Notebooks sind manchmal auch schon für unter 500 Euro zu haben.
- Wer die Rechner zu kommerziellen Zwecken einsetzen will, darf die mitgelieferte Windows-Version nicht nutzen.
- Die Rechner werden mit Microsoft Windows Vista und
- Microsoft Office 2007 ausgeliefert.
- Bei Exmatrikulation vor Ablauf von 36 Monaten ist der volle verbleibende Kaufpreis zu zahlen. Das sind je nach Modell einschließlich 2,30 Euro Restschuldversicherung also maximal
1.121,76€ für das ESPRIMO Mobile D9500,
1.332,36€ für das LIFEBOOK C1410,
1.437,48€ für das LIFEBOOK S7110,
1.463,76€ für das LIFEBOOK E8410 ohne UMTS und
1.634,76€ für das LIFEBOOK E8410 mit UMTS.

--
Dipl.-Ing. Martin Vogel
Leiter des Bauforums

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