Microsoft Deutschland kritisiert Bundespräsidenten (Allgemeines)

Martin Vogel ⌂ @, Dortmund / Bochum, Dienstag, 08.12.2009, 22:48 (vor 3264 Tagen) @ Martin Vogel

War es im Juni nur ein (gut begründeter) Verdacht eines Bloggers, dass auch Microsoft ein wirtschaftliches Interesse an den unter dem Tarnmantel des Kinderschutzes vorangetriebenen Netzzensurmaßnahmen haben könnte, so propagiert jetzt Achim Berg, der Chef von Microsoft Deutschland, die Verabschiedung des vom Bundespräsidenten zunächst wieder wegen seiner offensichtlichen Verfassungsfeindlichkeit (und Wirkungslosigkeit) einkassierten Leyenschen Netzsperrengesetzes. Deutlicher lässt sich das Interesse des Großkonzerns an den umstrittenen Maßnahmen kaum noch demonstrieren:

Golem: Microsoft Deutschland macht sich stark für Internetsperren

Der Spiegelfechter: Zensursula, Indien, Microsoft und die Lüge in der Politik

Deutschlandfunk: Interview mit MS-Chef Achim Berg

Dass Netzsperren in der vorgestellten Form nicht funktionieren, interessiert Berg anscheinend nicht. Er meint gegenüber dem Deutschlandfunk, dass der Symbolcharakter der Maßnahme dem Bundespräsidenten zu genügen habe.

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Dipl.-Ing. Martin Vogel
Leiter des Bauforums

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