Oracle kauft ein "O": Weiterentwicklung von OpenOffice.org als LibreOffice (Software)

Martin Vogel ⌂ @, Dortmund / Bochum, Dienstag, 28.09.2010, 10:28 (vor 2944 Tagen)

Nachdem die für ihre Politik der strikten Profitmaximierung bekannte Firma Oracle den Konkurrenten Sun aufgekauft hat, sorgen sich zahlreiche Entwickler freier Software um die Zukunft mehrerer großer Projekte. Sowohl die Teams von Open Solaris als auch MySQL und OpenOffice.org erwarten anscheinend aus der Chefetage des Konzerns keine ernsthafte Unterstützung mehr.

Die Zukunft des Officepaketes selbst zumindest scheint gesichert. Die neu gegründete Stiftung The Document Foundation führt die Arbeit am weltweit einzigen freien und quellenoffenen Bürosoftwarepaket für Windows, Linux und Mac OS X weiter fort. Da Oracle auch alle Namensrechte von Sun gekauft hat und bisher nach Aussage der Stiftung keine Kooperationsbereitschaft erkennen lässt, wird das Projekt nun unter dem neuen Namen LibreOffice weiterentwickelt. Google, Novell und Red Hat haben laut Heise bereits zugesichert, Mitarbeiter abzustellen, um die Entwicklung der Software zu unterstützen.

Quellen: Golem, Heise

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Dipl.-Ing. Martin Vogel
Leiter des Bauforums

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