Welches ist der optimale nichtprogrammierbare Taschenrechner? (Geräte und Technik)

Martin Vogel ⌂ @, Dortmund / Bochum, Donnerstag, 02.07.2009, 13:51 (vor 3395 Tagen)

Um die Chancengleichheit bei Klausuren ohne aufwändige Speicherkontrollen zu gewährleisten, werden möglicherweise demnächst nur noch nichtprogrammierbare Taschenrechner zugelassen sein. Wer kann gute und günstige Modelle empfehlen? Von den Funktionen her reicht im Grunde das wissenschaftliche Aldi-Standardmodell für 3 Euro 99 aus, das immer so ab Mitte Juli im Angebot ist, aber vielleicht gibt es ja Kriterien, die denen, welche die entsprechenden Rechner verwenden, auch noch wichtig sind.

Das Brainstorming sei hiermit eröffnet...

[image]

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Chancengleichheit?

tino27, Donnerstag, 02.07.2009, 14:22 (vor 3395 Tagen) @ Martin Vogel

Chancengleichheit ist ein gutes Stichwort.

Heißt das, dass alle bisherigen, mit TI geschriebenen, Klausuren ungültig werden und ohne TI nachgeschrieben werden müssen? Das ist doch eine Farce!

Dann soll man von Anfang an eindeutig sein und nicht bis eine Woche vor der Klausur warten. So weit zur Chancengleichheit.

hermeneutische Insuffizienz

Martin Vogel ⌂ @, Dortmund / Bochum, Donnerstag, 02.07.2009, 14:45 (vor 3395 Tagen) @ tino27

Heißt das, dass alle bisherigen, mit TI geschriebenen, Klausuren
ungültig werden und ohne TI nachgeschrieben werden müssen? Das ist doch
eine Farce!

Nicht nur das, es ist sogar absurd und entbehrt jeder Grundlage. Vor allem hat es nichts mit dem zu tun, was ich oben geschrieben habe.

Dann soll man von Anfang an eindeutig sein und nicht bis eine Woche vor
der Klausur warten. So weit zur Chancengleichheit.

Von welchem Anfang an? Wie kommen Sie darauf, dass dies für die Klausuren im Juli gilt? Wie bereits angekündigt, werden diesmal noch wie gewohnt die Gerätespeicher auf das Nichtvorhandensein von Programmen und Texten überprüft.

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casio fx 991 ES

JoeTheBot, Donnerstag, 02.07.2009, 15:59 (vor 3395 Tagen) @ Martin Vogel

also ich benutze neben dem ti noch den casio fx-991es...super teil..kann man alles mit lösen und hat viele extra funktionen...kostet um die 20,- € ...eher günstiger...
[Link veraltet, entfernt]


gruss

chancengleichheit

banana, Donnerstag, 02.07.2009, 20:16 (vor 3395 Tagen) @ Martin Vogel

[image]Um die Chancengleichheit bei
Klausuren ohne aufwändige Speicherkontrollen zu gewährleisten, werden
möglicherweise demnächst nur noch nichtprogrammierbare Taschenrechner
zugelassen sein. Wer kann gute und günstige Modelle empfehlen? Von den
Funktionen her reicht im Grunde das wissenschaftliche Aldi-Standardmodell
für 3 Euro 99 aus, das immer so ab Mitte Juli im Angebot ist, aber
vielleicht gibt es ja Kriterien, die denen, welche die entsprechenden
Rechner verwenden, auch noch wichtig sind.

Das Brainstorming sei hiermit eröffnet...

Wieso denn Chancengleichheit? Zumindest in unserem Semester hat fast jeder einen TI, was sich der ein oder andere da nun reinschreibt ist eine andere Sache.

Ich finde es ok wenn man nur noch mit normalen Taschenrechner arbeitet, mit dem TI verblödet man sowieso nur ;) Allerdings darf man im ersten Semester dann nicht allen Studenten solch eine Rechenmaschine empfehlen. Für viele Leute ist das eine Menge Geld gewesen und war als Investition für das ganze Studium gedacht.

Wozu noch einen Mini-PC?

Martin Vogel ⌂ @, Dortmund / Bochum, Donnerstag, 02.07.2009, 20:52 (vor 3395 Tagen) @ banana

Allerdings darf man im ersten
Semester dann nicht allen Studenten solch eine Rechenmaschine empfehlen.

Eben genau darum geht es. Ich halte es für unsinnig, wenn sich jeder neben dem obligatorischen PC auch noch einen 200 Euro teuren programmierbaren Grafik- und CAS-tauglichen Taschenrechner anschaffen muss. Für das Geld bekommt man eine Menge guter Bücher.

Der TI Voyage ist für sich genommen sicher praktisch, aber wenn direkt daneben ein PC steht, sieht er doch etwas blass aus. Und CAS-Programme gibt es erstens kostenlos im Web (Maxima, GNU Octave et al.) und zweitens haben wir eine Campuslizenz von MATLAB (siehe MeineBO-Downloadbereich).

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wer kann damit umgehen?

KnutLar @, Donnerstag, 02.07.2009, 21:43 (vor 3395 Tagen) @ Martin Vogel

Hinzu kommt auch noch, dass mit dieser eigentlich mächtigen Rechenmaschine (Ti 200) überhaupt kaum jemand umgehen kann. Selbst die, die sich selbst Programme geschrieben haben sind recht simpel und es bedarf keinen 200 Euro Taschenrechner. Ich habe noch bei keinem etwas mit einer einfachen if-then-else Beziehung gesehen.

Aber klar ist auch, wenn einem dieser Rechner (vom Mathe Prof.?) als 1. Semestler empfohlen wird, dass ihn (fast) alle kaufen. Denn dann muss man ja denken, dass man ihn tatsächlich braucht. Warum musste es eigentlich der Voyage sein? Hätte es ein Ti86 nicht auch getan. Oder etwas vergleichwares von Casio oder HP?

Zum Thema: Ich habe den hier auch schon erwähnten Casio FX-991ES. Ich komme damit super zurecht, auch wenn ich nochmal meinen Kopf zum Rechnen nutze, was manch ein Anderer auch nochmal in Erwägung ziehen könnte ...

Dafür gibt es Bücher.

Jens Carl, Montag, 06.07.2009, 10:27 (vor 3391 Tagen) @ KnutLar

Hinzu kommt auch noch, dass mit dieser eigentlich mächtigen Rechenmaschine
(Ti 200) überhaupt kaum jemand umgehen kann. Selbst die, die sich selbst
Programme geschrieben haben sind recht simpel und es bedarf keinen 200
Euro Taschenrechner. Ich habe noch bei keinem etwas mit einer einfachen
if-then-else Beziehung gesehen.

Aber klar ist auch, wenn einem dieser Rechner (vom Mathe Prof.?) als 1.
Semestler empfohlen wird, dass ihn (fast) alle kaufen. Denn dann muss man
ja denken, dass man ihn tatsächlich braucht. Warum musste es eigentlich
der Voyage sein? Hätte es ein Ti86 nicht auch getan. Oder etwas
vergleichwares von Casio oder HP?

Zum Thema: Ich habe den hier auch schon erwähnten Casio FX-991ES. Ich
komme damit super zurecht, auch wenn ich nochmal meinen Kopf zum Rechnen
nutze, was manch ein Anderer auch nochmal in Erwägung ziehen könnte ...

Dann will ich doch gleich mal Abhilfe schaffen.
Gerade für den TI-Voyage 200 und den TI-89 Titanim gibt es die derzeit besten und einfachsten Begleitbücher zum Erlernen der Bedienung.
1. Die Bücher "Das Einmaleins des Voyage 200" oder "Das Einmaleins des TI-89 Titanium" und 2. das Buch "Mathematikrezepte für den Voyage 200 und TI-89 Titanium".
Mit diesen Büchern lernt sogar der größte Laie mit diesen Rechnern umzugehen.
Gerade das dritte Buch stellt anhand vieler abiturrelevanter Aufgaben die Bedienung, die Tastenfolgen, Bildschirmabdrucke und Interpretationen der Ergebnise dar. Die erstem beiden Bücher geben Tipps und zeigen Tricks im Zusammenspiel der beiden Systeme (Maschinenzahlen und CAS).

In einem gebe ich Ihnen allerdings Recht, wozu diese großen Rechner. Für Ihren Fachbereich benötigen Sie kaum ein CAS, da Sie ja eher approximierte Ergebnise suchen und weniger Terme umstellen oder Stammfunktionen bestimmen. Da genügt ein numerischer Grafikrechner, wie der TI-84 Plus oder der FX-9860 von Casio. Falls Sie mehr in Vermessungstechnik tendieren, könnte es auch ein HP-Grafikrechner sein. Der wird dort gern bevorzugt.

Jens Carl

System-Reset beim Taschenrechner genügt!

Jens Carl, Freitag, 03.07.2009, 18:04 (vor 3394 Tagen) @ Martin Vogel

[image]Um die Chancengleichheit bei
Klausuren ohne aufwändige Speicherkontrollen zu gewährleisten, werden
möglicherweise demnächst nur noch nichtprogrammierbare Taschenrechner
zugelassen sein. Wer kann gute und günstige Modelle empfehlen? Von den
Funktionen her reicht im Grunde das wissenschaftliche Aldi-Standardmodell
für 3 Euro 99 aus, das immer so ab Mitte Juli im Angebot ist, aber
vielleicht gibt es ja Kriterien, die denen, welche die entsprechenden
Rechner verwenden, auch noch wichtig sind.

Das Brainstorming sei hiermit eröffnet...

Guten Tag Herr Vogel.
Ich denke, dass Ihre Bedenken unbegründet sind. Fast alle programmierbaren Taschenrechner, also auch Grafikrechner, lassen sich per System-RESET von jeglichen Benutzerdaten vor der Klausur per weniger Knopdrucke befreien.

An fast allen allgemein bildenden Schulen (vornehmlich Realschulen und Gymnasien) werden deutschlandweit Grafikrechner im Matheunterricht benutzt oder eingeführt.
Die Lehrer sammeln idR die Geräte vor der Klausur ein, reseten es und geben es unmittelbar vor der Klausur wieder aus. Das hat sich seit Jahren bewährt und ist gängige Praxis. Fast jedes Abitur wird schon mit Grafikrechnerbeteiligung geschrieben.

Die Beschränkung auf nichtprogrammierbare Taschenrechner wäre ein echter Rückschritt in der heutigen Zeit. Zumal fast alle Studenten in Zukunft einen Grafikrechner aus der Schule ins Studium mitbringen.

Sollte es doch dazu kommen:
Der Hinweis auf den FX-991 ES ist richtig. Preis bei mir derzeit 20,95 EUR. Erwähnenswert ist auch der EL-W506 von Sharp. Preis derzeit 21,45 EUR oder TI-30X S MultiView für 18,50 EUR.
Preise inkl. Mehrwertsteuer.

Freundliche Grüße
Jens Carl
http://www.math-college-shop.de/ :-)

warum immer diese werbung?

KnutLar @, Samstag, 04.07.2009, 00:07 (vor 3394 Tagen) @ Jens Carl

was soll das eigentlich immer mit dieser werbung hier?

Werbung ?

Maik Herber, Samstag, 04.07.2009, 11:22 (vor 3393 Tagen) @ KnutLar

was soll das eigentlich immer mit dieser werbung hier?

Was meinst du genau damit?

Link

KnutLar @, Sonntag, 05.07.2009, 12:53 (vor 3392 Tagen) @ Maik Herber

wenn jemand hier in diese taschenrechner diskussion mit eingreift und eine seite hat, mit der er solche vertreibt, und dann auch noch nen link zu dieser seite drunter setzt, dann finde ich das dreiste werbung. was soll sowas immer?! (kannst ja mal den namen des herren (den ich hier nicht niederschreiben werde) im impressum der seite des links nachschlagen)

Ja der KnutLar hat recht

Maik Herber, Sonntag, 05.07.2009, 15:17 (vor 3392 Tagen) @ KnutLar

Habe mir das impressum erst jetzt angeschaut. man sollte den link löschen. das ist eine frechheit

Dieses Bauforum strotzt nur so von Werbung!

Jens Carl, Montag, 06.07.2009, 08:23 (vor 3391 Tagen) @ Maik Herber
bearbeitet von Jens Carl, Montag, 06.07.2009, 11:15

Habe mir das impressum erst jetzt angeschaut. man sollte den link löschen.
das ist eine frechheit

Werte angehende Bauingenieure, oder wie auch immer.

Dieses Forum strotzt nur so von Werbung. Gleich drei Ebenen von platzierter Google-Werbung, die sich dieses, ich denke "gemeinnützige", Forum auch noch gewinnbringend bezahlen läßt.
Offensichtlich spielt Werbung hier doch eine Rolle.
Ohne Werbung und Baufachleuten die sie lesen und hoffentlich nutzen, würden wir wahrscheinlich alle noch in Erdlöchern hausen ;-)

Ohne mir selbst auf die Schultern klopfen zu wollen, habe ich wohl derzeit den konstruktivsten Beitrag hier zu diesem Thema gebracht und auf die Frage von Herrn Vogel geantwortet, wenn ich mir so ansehe, was andere schreiben.

Jens Carl

Zur Zulässigkeit von Werbung im Forum

Martin Vogel ⌂ @, Dortmund / Bochum, Montag, 06.07.2009, 10:52 (vor 3391 Tagen) @ Jens Carl

Ich finde die Aufregung über einen Link zur eigenen Firma hier völlig fehl am Platz. Wenn sich jemand die Zeit nimmt, in einem fremden Forum einen inhaltlich wertvollen Beitrag zu leisten, halte ich es für durchaus statthaft, in dem Zusammenhang auf den eigenen Internetauftritt hinzuweisen.

Auch die ganzen Einträge in der Stellenbörse des Forums enthalten Links auf Firmenseiten. So etwas ist ebenfalls Werbung für die jeweilige Firma: "uns geht es gut, wir stellen Leute ein". Darüber hat sich hier – verständlicherweise – noch niemand beschwert.

In eine ganz andere Kategorie fallen Spameinträge wie das infame Posting von "aheinrichs" vor einiger Zeit, der nichts an Inhalten lieferte, sondern nur auf seine eigene MFA-Seite locken wollte. So etwas ist hier absolut unerwünscht. Die meisten Einträge dieser Art werden vom foreneigenen Spamfilter zum Abweisen von unqualifizierter Reklame automatisch abgefangen.

Selbst wenn alle Links in Postings verboten würden (was nicht geschieht, denn wir sind hier nicht in Absurdistan oder im Diskussionsforum des Deutschen Bundestages), wäre das Forum nicht werbefrei, da es sich – wie nahezu alle für die Benutzerinnen und Benutzer kostenlosen Angebote im Internet – durch Werbung finanzieren muss. Das Bauforum wird durch die Hochschule Bochum nicht finanziell unterstützt und verursacht mit durchschnittlich 2000-3000 Seitenabrufen pro Tag einen Traffic, den ich ungern aus eigener Tasche ausgleichen möchte. Durch die Einnahmen aus Google Adsense bleibt manchmal sogar noch etwas über, um damit einen kleinen Wettbewerb zu veranstalten (leider war die Resonanz auf die 2006 und 2008 stattgefundenen Bautabellen-Wettbewerbe ziemlich gering. Vielleicht sollte ich mal einen Taschenrechner verlosen; irgendwelche Vorschläge?).

Auch bei der notwendigen Google-Werbung sind jedoch längst nicht alle Anbieter zugelassen. Wer allzu nervendes Flashgezappel schaltet oder für zwielichtige Ziele wirbt, landet ganz schnell auf meiner schwarzen Liste.

Auf jeden Fall war der Hinweis auf den System-Reset eine sehr hilfreiche Information, der wichtige neue Aspekte in die Diskussion einbrachte, unter anderem auch, dass es möglich ist, Informationen resetfest im Rechner zu verstecken ;-)

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Hinweis noch zur Manipulation an Rechnern

Jens Carl, Montag, 06.07.2009, 11:15 (vor 3391 Tagen) @ Martin Vogel

Danke Herr Vogel.
Jetzt bin ich beruhigt, dass ich hier niemanden richtig auf die Füsse getreten bin.
Ich halte mich selbst für einen "Taschenrechner-Berater" und war mehrere Jahre damit beschäftigt, Lehrern in Workshops die Bedienung der GTR und die Didaktik im Mathematikunterricht an Gymnasien näher zu bringen. Ich helfe also gern wo Fragen auftauchen. (Dank Google-Alert werde ich auf solche Foren aufmerksam gemacht, wenn das Keyword Taschenrechner erscheint.)

Zur Manipulation am TR:
Grundsätzlich verfällt jeglicher Garantie- und Gewährleistungsanspruch, wenn an der Hardware oder Software manipuliert wurde. Die Hersteller und Händler schauen gerade da gaaaanz genau hin. Da reicht es schon, wenn man Spiele oder unautorisierte OS installiert und diese zu einem Crash führen. Da gibt es Null Ersatz.

Ausserdem ist das doch dann ein Betrugsversuch, welcher nach dem Schulgesetz mit einer Note 6, Null Punkten oder dem Prüfungsausschluss geahndet wird. Bei Ihnen doch sicher auch?

FG Jens Carl

Täuschungsversuch

Martin Vogel ⌂ @, Dortmund / Bochum, Montag, 06.07.2009, 11:41 (vor 3391 Tagen) @ Jens Carl

Ausserdem ist das doch dann ein Betrugsversuch, welcher nach dem
Schulgesetz mit einer Note 6, Null Punkten oder dem Prüfungsausschluss
geahndet wird. Bei Ihnen doch sicher auch?

Betrug im juristischen Sinne ist es nicht, aber die null Punkte sind in dem Falle sicher. Jedenfalls wird mit der Verbreitung modifizierter Betriebssystemversionen demnächst wohl etwas mehr gemacht werden müssen, als nur mittels System-Reset via [2nd] [6] [F1] [3] [Enter] den Speicher des TI Voyage 200 vor der Klausur zu löschen.

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was wird jetzt genau gemacht?

banana, Montag, 06.07.2009, 20:59 (vor 3391 Tagen) @ Martin Vogel

Ausserdem ist das doch dann ein Betrugsversuch, welcher nach dem
Schulgesetz mit einer Note 6, Null Punkten oder dem

Prüfungsausschluss

geahndet wird. Bei Ihnen doch sicher auch?


Betrug im juristischen Sinne ist es nicht, aber die null Punkte sind in
dem Falle sicher. Jedenfalls wird mit der Verbreitung modifizierter
Betriebssystemversionen demnächst wohl etwas mehr gemacht werden müssen,
als nur mittels System-Reset via [2nd] [6] [F1] [3] [Enter] den Speicher
des TI Voyage 200 vor der Klausur zu löschen.

was wird denn jetzt vor den klausuren genau gemacht? für mich hört sich der system reset so an als ob dann wirklich alles weg ist und der rechner wieder im auslieferungszustand ist. ist das richtig?
falls das so sein sollte, habe es selbst nicht probiert, wäre ich aber auch ziemlich stinkig. man hat ja auch noch andere dinge auf dem rechner und es soll auch leute geben die nicht damit schummeln. nette tools wie eins für die interpolation, tetris oder andere spaßige dinge wären dann ja weg.

Immer wieder Gerne !

Maik Herber, Montag, 06.07.2009, 21:53 (vor 3391 Tagen) @ Martin Vogel

Auf jeden Fall war der Hinweis auf den System-Reset eine sehr hilfreiche
Information, der wichtige neue Aspekte in die Diskussion einbrachte, unter
anderem auch, dass es möglich ist, Informationen resetfest im Rechner zu
verstecken ;-)

Habe ich gerne gemacht! Ich finde manche Studenten echt witzig! Die Energie die die ins Programmieren setzen sollten Sie anderweitig benutzen.
Also ordentlich Reseten!

Trotzdem finde ich persönlich den TI-200 Super genial. Einfach 2 Tage vor der Prüfung einsammel alles runterschmeißen und zur Prüfung austeilen. Die Stdenten können ja vorher ein Backup machen und nach der Klausur wieder drauf spielen!

?!?

JoeTheBot, Samstag, 04.07.2009, 11:24 (vor 3393 Tagen) @ KnutLar

was soll das eigentlich immer mit dieser werbung hier?

meinst du, weil wir immer namen sagen mit preis??dann lies dir mal die frage von herrn vogel durch^^

s.o.

KnutLar @, Sonntag, 05.07.2009, 12:54 (vor 3392 Tagen) @ JoeTheBot

siehe oberen beitrag

Egal welcher Taschenrechner

Maik Herber, Freitag, 03.07.2009, 21:20 (vor 3394 Tagen) @ Martin Vogel
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.07.2009, 21:39

mit dem ti ist das eh so eine Sache. das blättern dauert eh zu lange. aber ich kann mich noch an die Grunbauklausur erinnern, wo Notebooks erlaubt waren. das hat vielen auch nicht geholfen! der ti ist nur so gut wie der Student der davor sitzt. also könnte man den ti weiterhin zulassen.
Ein Reset reicht nicht man kann das os frisieren!

da kommen mir ja gleich die Tränen...

Dirk Paletta, Freitag, 03.07.2009, 21:59 (vor 3394 Tagen) @ Martin Vogel

Es ist mir nicht ganz klar um welche Chancengleichheit es hier überhaupt geht. Ich würde ja auch anregen das der Schneider nicht mehr in Klausuren benutzt werden darf, den hat ja auch nicht jeder und da stehen ja auch Formeln drin oder ich könnte auch welche reinschreiben, da hilft auch kein reset.
Da ich ja auch nicht mehr an der Schule bin muss ich auch niemandem mehr zeigen das ich Formeln auch im Kopf umstellen kann oder Gleichungssysteme auf Papier rechnen kann, warum auch.
Wenn Leute mit dem TI oder anderen Rechnern nicht umgehen können ist das natürlich traurig aber auch irrelevant.
In der wirklichen Welt, ausserhalb der Fachhochschule Bochum, werden im übrigen sehr große und teure Computer und Rechner benutzt, hab noch nicht gehört das sich Firmen beschweren das andere bessere Rechner benutzen.
Ich denke auch das eine Hochschule nicht mehr der Platz ist an der ich im Kopf rechnen muss oder irgendwas auswendig lernen muss. Das muss man in der Schule. Vll. ist aber das Wort Schule ja nicht umsonst in Fachhochschule.
Um noch einmal zum Anfang zurückzukommen, es ist mir ein absolutes Rätsel was die Idee soll in Klausuren keine pro. Taschenrechner mehr benutzen zukönnen.
Der Fortschritt ist nicht auf zu halten.
Ich würde damit das Brainstorming gerne schließen.

...das hatte ich noch vergessen...

Dirk Paletta, Freitag, 03.07.2009, 22:16 (vor 3394 Tagen) @ Dirk Paletta

Ich war mir auch am Anfang sehr sicher das ich ein Fach der Ingenieurswissenschaften studiere und da geht es, meines Wissens nach, um die Lösung von Problemen und nicht darum Sieblinien von Straßenbaustoffen auswendig zu lernen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sollte eher eine Lesung + Übung im Umgang mit modernen Rechnersystemen gehalten werden als in Konferenz über einen Rückschritt in die frühen 90er zu diskutieren.
Das berühmte Ingenieurmäßige Denken, von dem ja gerne gesprochen wird, ist für mich das Benutzen von modernen Rechnersystemen und der geschulte Umgang damit.

Unfair finde ich, das andere ein GPS-System im Auto haben und ich mich immer verfahre.

man muss doch wissen was man macht ;)

banana, Samstag, 04.07.2009, 00:45 (vor 3393 Tagen) @ Dirk Paletta

Ich war mir auch am Anfang sehr sicher das ich ein Fach der
Ingenieurswissenschaften studiere und da geht es, meines Wissens nach, um
die Lösung von Problemen und nicht darum Sieblinien von
Straßenbaustoffen auswendig zu lernen. Um diesem Anspruch gerecht zu
werden, sollte eher eine Lesung + Übung im Umgang mit modernen
Rechnersystemen gehalten werden als in Konferenz über einen Rückschritt
in die frühen 90er zu diskutieren.
Das berühmte Ingenieurmäßige Denken, von dem ja gerne gesprochen wird,
ist für mich das Benutzen von modernen Rechnersystemen und der geschulte
Umgang damit.

Unfair finde ich, das andere ein GPS-System im Auto haben und ich mich
immer verfahre.

ich finde es schon ok mit dem taschenrechner. ein jahr nur mit dem ti gerechnet, kommt man schon bei einfachen aufgaben im kopf ins schwitzen. an anderen hochschulen wird teilweise komplett ohne taschenrechner die mathe klausur geschrieben und das klappt auch. das reine kopfrechnen funktioniert bei solchen leuten weitaus besser und viele dinge muss man im leben auch mal im kopf überschlagen und kann nicht immer gleich eine rechenmaschine rausholen.

das mit den rechnersystemen, meinst du passende programme aus der praxis? na dann wäre doch aber das ziel der hochschule verfehlt. uns sollen doch theoretische grundlagen beigebracht werden damit wir wissen was diese programme machen, das programm am ende bedienen kann ja jeder.

Keiner hindert dich am Kopfrechnen

Dirk Paletta, Samstag, 04.07.2009, 15:43 (vor 3393 Tagen) @ banana

ich finde es schon ok mit dem taschenrechner. ein jahr nur mit dem ti
gerechnet, kommt man schon bei einfachen aufgaben im kopf ins schwitzen.
an anderen hochschulen wird teilweise komplett ohne taschenrechner die
mathe klausur geschrieben und das klappt auch. das reine kopfrechnen
funktioniert bei solchen leuten weitaus besser und viele dinge muss man im
leben auch mal im kopf überschlagen und kann nicht immer gleich eine
rechenmaschine rausholen.

Ist das die Schuld des Taschenrechners das du nicht mehr Kopfrechnen kannst??
Ich glaube nicht.
Rechnungen im Kopf überschlagen? darum gehts hier grade?
Hast du gelesen was in allen Postings so stand?

das mit den rechnersystemen, meinst du passende programme aus der praxis?
na dann wäre doch aber das ziel der hochschule verfehlt. uns sollen doch
theoretische grundlagen beigebracht werden damit wir wissen was diese
programme machen, das programm am ende bedienen kann ja jeder.

Aha, soso.

Chancengleichheit?

Mansour.Habi, Montag, 06.07.2009, 21:06 (vor 3391 Tagen) @ Dirk Paletta

Da muss mir mal jemand erklären wie das genau gemeint ist, die sache mit der Chancengleichheit?
Der TI kann mir ja nicht automatisch die Aufgabe lösen!
welche vorteile hat denn der TI-200 gegenüber einem normalen Taschenrechner?
ist einer mit einem TI-200 schlauer als einer mit dem normalen Casio?


wenn das mit den Taschenrechner wirklich stehen sollte und als chancegleichheit gesehen wird!
dann stimme ich dem Dirk Paletta zu und es sollte auch jeder einen Schneider oder Wendehorst in die Hand gedrückt bekommen damit auch hier eine Chancengleichheit besteht!

Vorteile des TI Voyage 200

Martin Vogel ⌂ @, Dortmund / Bochum, Montag, 06.07.2009, 22:01 (vor 3391 Tagen) @ Mansour.Habi

ist einer mit einem TI-200 schlauer als einer mit dem normalen Casio?

Ein "gewöhnlicher" Taschenrechner ist dazu da, Berechnungen durchzuführen. Der TI Voyage 200 jedoch kann zusätzlich komplette bebilderte Textbücher speichern. Diese unauffälligst abrufbare Spickzettelbibliothek würde seinen Anwenderinnen und Anwendern in Klausuren einen unangemessenen Vorteil verschaffen.

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Kommunikation zwischen Prof

tino27, Dienstag, 07.07.2009, 11:50 (vor 3390 Tagen) @ Mansour.Habi

Das Problem ist ja wirklich die Empfehlung im ersten Semester. Jemand hat es ja schon mal angesprochen. Da wurde einem vermittelt, dass man ohne TI kaum das 3. Semester sieht. 180€ sind für mich und für viele andere viel Geld. Das sind immerhin fast die Gebühren für ein Semester (ohne NRW-Ticket). Es war also wie schon mal gesagt ne Langzeitinvestition.

Leider teilt nicht jeder Prof die Ansicht und gerade mit dem Wechsel im Fach Mathe kann man den TI fast getrost in die Bucht schaffen. Vlt sollte man sich vorher mal über eine Linie im Klaren sein und nicht wie immer Wischi-Waschi - jeder macht seins.

Wenn es um eine Empfehlung geht, hab ich nen extrem ollen Casio.

TI oder nicht? das ist doch jeden selbst überlassen und so soll es auch bleiben!

Mansour.Habi, Dienstag, 07.07.2009, 12:41 (vor 3390 Tagen) @ tino27
bearbeitet von Mansour.Habi, Dienstag, 07.07.2009, 12:57

Die Entscheidung solch einen Ti zu kaufen und ihn auch zu benutzen, hat doch jeder einzelne selbst in der Hand.
Es ist auch für jeden frei einen Schneider zu kaufen.
Einige kommen mit den TI klar die anderen eben halt nicht!
warum sollten, die die einen TI haben, darauf verzichten, nur weil hier von chancengleichheit gesprochen wird!
Wenn es eine klausur gibt in der gespickt werden kann, dann sollte man entweder die klausur im Theorieteil und Rechenteil splitten oder den TI-rechner für klausuren mit nicht komplizierten formeln verbieten!
Aber nicht für alle Klausuren.
Ich hab jetzt 180 euro bezahlt und ich hab mich in den TI eingearbeitet und es gibt genug andere Student die der gleichen meinung sind!
und es werden auch studierende dazu kommen die einen TI aus der Oberschulreife mitbringen!

2. Semester hat keinen TI

Ben, Dienstag, 07.07.2009, 13:04 (vor 3390 Tagen) @ Mansour.Habi

Bei uns im zweiten Semester haben ungefähr drei von 120 einen TI. Bis jetzt wurde er noch nicht großartig vermisst.
In Mathe dürfen wir ihn nicht benutzen, und den Rest mit normalen Taschenrechner zu schreiben ist kein Problem.
Ich habe schon Leute aus höheren Semestern gesehen (auch Master-Studenten!), die große Probleme damit haben einfache Gleichungen umzustellen, oder zwei Gleichungen mit zwei Unbekannten zu lösen. Von daher bin ich ganz froh, das es bei uns keinen TI-Zwang gibt.
Persönlich möchte ich den Bachelor ganz ohne TI machen.

Ti-Zwang?

Mansour.Habi, Dienstag, 07.07.2009, 15:01 (vor 3390 Tagen) @ Ben

"Von daher bin ich ganz froh, das es bei uns keinen TI-Zwang gibt."

Ben, niemand aber wirklich niemand war gewzungen denn TI-zu kaufen!

In unserem semester sieht es anderes aus.
Im vierten semester haben mehr als die hälfte aus empfehlung einen TI.
UNd ich glaube nicht das man durch den TI verblödet.
Zu einem Bauingenieur studium gehöt wohl mehr dazu als nur zwei gleichung mit 2 unbekannte zu lösen!
ich möchte hinzufügen, das mathe in der hinsicht ein ganz andere sache ist.
da geht es nun mal hauptsächlich um die anwendung, und das kopfrechnen und umstellen von zwei gleichung und zwei unbekannte. doch später sieht die ganze sach nun mal anderes aus.
aber das zu beurteilen überlassen wir mal den Profs. und nicht leuten die aus dem 2. 4. oder 6. semester kommen!

Es ist jedem selbst überlassen wie viel man im kopfrechnet oder auch nicht
ich glaub aus dem pädagogischen bereich sind wir solangsam raus!
Solange man die lehre jedes einzelnen Profs nachvollziehen kann, ist es doch im endeffekt egal ob es im kopfgerechnet wurde oder auch nicht!

Programmierbare Taschenrechner oder auch nicht!

Mansour.Habi, Montag, 06.07.2009, 20:38 (vor 3391 Tagen) @ Martin Vogel

Ich habe mal die Diskussion um denn Programmierbaren-Taschenrechner gelesen.
Und ja die Programmierbaren-Taschenrechner haben wohl ihre Vor und Nachteile.
Zum einen möchte man mit der Zeit mitgehen, zum anderen verliert man wohl das Können im Kopf zu rechnen!
Ich stimme beiden Tatsachen zu.
Doch ein Normaler Taschenrechner nimmt einem auch das Kopfrechnen ab, da macht der Ti(Programierbarer-Taschenrechner) kein Unterschied!
es sei denn wir begrenzen das studium auf Rechenschieber, und schmeißen uns in die Zeit zurück, in der einige Professoren noch studiert haben!
Ich besitze auch eine TI.
Ich sage, der Ti-200 hat sein Vorteil bei ellenlangen Formeln. Sie werden einfach Programmiert. Die Werte werden eigentragen und das Ergebnis zum schluss angezeigt. Zumal der große Bildschirm mir die Sicherheit gibt über den verlauf und Die Übersicht meiner Ergebnisse!
Und in einer Klausur wie Grundbau, in der die Zeit das wichtigste Gut ist, kann der TI jede menge Zeit und nerven einsparen.
Doch ich möchte hier keine Werbung machen.
Ich möchte sagen, dass jeder das Recht hat seinen Taschenrechner frei zu wählen! denn wie Mathihelo schon ganz nett gesagt hat: "ein TI(Rechner) ist nur so gut, wie der Student der davor sitzt"
Einge Klausuren werden auf gesplittet, in einem Theorieteil (nur ein stift erlaubt) und einem Rechenteil in dem alles zugelassen ist, warum dann nicht auch ein TI, wenn man Ihn schon hat!
Für den Theorieteil, ist es so nicht möglich den Ti als Spicker zu missbrauchen, da dann nur ein Stift und ein guter Verstand nötig ist!
Und mal ganz ehrlich, wer wirklich spicken muss, der lässt sich wohl nicht von einem "Programmierbaren-Taschenrechner Verbot" aufhalten!

Worauf ich aber hier hinaus möchte, ist dass eine allgemeine Verordnung für denn Verbot von "Programmierbaren-Taschenrechner" in ALLEN Klausuren falsch ist und nicht rechtens werden darf!

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