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Wenn Rechner mit Windows 7 oder Vista im Netzwerk unsichtbar sind (Software)

verfasst von Martin Vogel Homepage E-Mail, Dortmund / Bochum, 08.06.2010, 16:29 Uhr

Von Version zu Version wird es in Windows schwieriger, die Datei- und Druckerfreigabe zu nutzen, wenn man mehr als ein Subnetz im Firmennetzwerk verwendet.

In Windows 2000 und der ursprünglichen Ausgabe von Windows XP konnte jeder Rechner noch per Ping auf Vorhandensein getestet werden. Dateifreigaben und freigegebene Drucker waren für alle Anwender nutzbar, die die benötigten Accountdaten kannten.

[image]Mit der Windows-XP-Firewall wurden diese Dienste erstmalig auf das lokale Subnetz beschränkt. Hier tauchte bei uns mit Einspielen des ersten XP-Servicepacks plötzlich das Phänomen auf, dass einige Rechner sich im Netzwerk partout nicht mehr sehen konnten. Selbst ein harmloses \"Ping\" wurde nicht mehr beantwortet. Es zeigte sich, dass die eine Gruppe von Rechnern dem mit \"193.175\" beginnenden Subnetz zugeordnet war und die andere Gruppe vom DHCP-Server eine IP-Adresse bekommen hatte, die mit \"195.37\" begann.

Erst nach der Umstellung der Bereiche von \"Subnetz\" auf \"Alle\" in der Konfiguration der Firewall-Ausnahme in Windows-XP für die Ports 137, 138, 139 und 445 war wieder eine büroübliche Rechnerkommunikation möglich. Das war etwas lästig, da der Bereich für jeden der vier betroffenen Ports einzeln umgestellt werden musste. An das Häkchen für \"in unserer Firma gibt es mehrere Subnetze\" hatte bei Microsoft leider niemand gedacht.

Den absoluten Konfigurationsoverkill gibt es jetzt jedoch in Windows 7 – oder ich bin zu ungeschickt, in dem Kompott aus bunten Navigationselementen, Hilfetexten in Lorem-Ipsum-Qualität und funktionslosen Dekobildchen, das sich \"Windows-Systemsteuerung\" nennt, das inzwischen eingeführte Häkchen für \"in unserer Firma gibt es mehrere Subnetze\" zu finden.

[image]Wer es besser weiß, möchte mich bitte korrigieren, aber so wie es im Moment scheint, muss tatsächlich für dutzende Einträge in dem irrwitzig filigranen Firewalleinstellungspanel jeweils einzeln der Bereich für die Firewallregel von \"lokales Subnetz\" auf \"Beliebig\" geändert werden – und dies je einmal für eingehende und einmal für ausgehende Verbindungen.

Kennt jemand eine einfachere Möglichkeit zur Datei- und Druckerfreigabe in Windows 7, ohne die Firewall gleich ganz abschalten zu müssen? Lässt sich ein Regelsatz vielleicht irgendwie \"im Block\" importieren? Eine Exportfunktion ist ja in dem Programm \"firewall.cpl\" vorhanden – albernerweise fehlt jedoch allem Anschein nach das Gegenstück dazu.[image]

--
Dipl.-Ing. Martin Vogel
Leiter des Bauforums

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