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Nicht-Bauingenieur braucht ein bißchen Hilfe (Allgemeines)

verfasst von strikefalcon, 24.04.2007, 11:09 Uhr
(editiert von strikefalcon, 24.04.2007, 11:13)

Hallo!

Mit einem leichten Schmunzeln habe ich die vielen Beiträge gelesen... ich studiere BauIngWesen in Innsbruck, Vertiefung Alpintechnologie.

Zur Frage ob Holz oder Metall gibt`s eigentlich nur eine Antwort: Holz! Metall beeinflußt die Schneeeigenschaften in der Nähe zu sehr, deshalb werden zB auch Schneepegel, welche mit 20-cm-Markierungen versehen sind und aus der Ferne mit einem Fernglas abgelesen werden, immer aus Holz hergestellt.

Zu den Lawinenkräften. IN der Sturzbahn einer Lawine hält außer einer massiven Betonkonstruktion, die man am besten auch noch strömungsgünstig baut, gar nix. Utopie, dass man dort einen Mast so verankern kann, dass dieser einer Lawine widersteht!

Trotzdem ist die Idee nicht schlecht, Sensormasten könnten im Anbruchgebiet hervorragende Daten liefern und so die Prognose von Lawinenabgängen verbessern!

Die Akkus würde ich am Mastfuß unterbringen. Denn die Temperatur an der Bodenoberfläche beträgt immer um die Null Grad, während es an der Mastspitze sicher zu Temperaturschwankungen zwischen -25°C in einer Hochwinternacht und sicher über 30°C in den Mittagsstunden eines Frühjahrstages kommt. Photovoltaik zum Laden der Akkus ist eine gängige Methode für Sensoren im Hochgebirge, würde ich also einbauen!

Liebe Grüße aus dem Herz der Alpen
Thomas

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