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Spielregeln für Beruf und Karriere - Heiko Mell (Literatur)

verfasst von Christoph Heitfeld, Hagen i.W., 09.05.2006, 18:32 Uhr

» Wer meint, er müsse seine kompletten Zeugnisse und restlichen
» Dokumente als speicherintensiven Bilder oder die Bewerbung sogar als Word
» Dokument losschicken, dann sollte er sich einen pdf Converter zulegen.

Kleine Anmerkung: zusätzlich sollte derjenige sich überlegen, wie er seine Unterlagen per Email präsentiert. Word ist pfui und sehr böse, pdf - wie erwähnt - deutlich besser. Aber auch das nutzt gar nichts, wenn dann auf einmal eine Mail mit sage und schreibe 18 (!) Anhängen eintrudelt (reales Beispiel). Welcher Personalchef hat bitte den Nerv und öffnet 18 Anhänge?

» Wäre ich Personalchef würde ich mich auch darüber freuen, wenn sich die
» leute online bewerben, da ich nicht die ganzen Bewerbungsmappen zurück
» schicken muss oder zumindest kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn die
» Dokumente doch mal in den Papierkorb wandern, so ganz ausversehen versteht
» sich.

Auch das kommt ganz auf den jeweiligen Personalchef und das dahinterstehende Unternehmen an. Habe ich einen Großkonzern wie z.B. Bayer, soll man sich unter Umständen sogar mit Hilfe des Webinterface auf der Firmenseite bewerben. Ob der gestandene Bauleiter von Tiefbau Kunze, kurz vor der Rente stehend, sich über die Online-Bewerbung seines potentiellen Nachfolgers freut, ist da schon wieder eine andere Frage.

» Ich habe mir z.B. eine Webseite gebastelt und habe meine komplette
» Bewerbung in einem passwortgeschützten Bereich. Über HTML und/oder andere
» Browsersprachen hat man gute Möglichkeiten etwas zu gestalten und
» ansprechender darstellen zu lassen.

Klasse Idee, mit der man - sofern das ganze ansprechend gemacht ist - viele Punkte sammeln kann. Vorausgesetzt, man hat die richtige Zielgruppe angesprochen, natürlich. Tiefbau Kunze wie gesagt... Allerdings gehe ich davon aus, dass jemand, der sich so innovativ bewirbt, auch eher ein größeres Unternehmen im Auge hat. ;-)

» Ich bin froh, dass immer mehr Firmen eine Online-Bewerbung haben möchten,
» denn das spart richtig viel Geld.

Auch wenn es blöd klingt fällt mir beim Stichwort \"Geld\" ein: rechtzeitig bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitsuchend melden (spätestens drei Monate vor dem geplanten Studienabschluss). Ich weiß, dass man sich als Akademiker bei der BA ab und an so richtig verloren und unverstanden fühlen kann (ich kenne beide Seiten), aber genausogut kann man auch an einen engagierten Vermittler geraten, der einen gerade bei einer wie oben demonstrierten Eigeninitiative gut unterstützen kann. Es gibt z.B. die Möglichkeit, einen Antrag auf pauschale Erstattung von Bewerbungskosten (€5 pro Bewerbung, max €260/Jahr) zu stellen. Dies ist eine der wenigen Leistungen, die man auch als Arbeitsuchender und ohne Anspruch auf Alg1 in Anspruch nehmen kann, ebenso wie die Erstattung von Fahrtkosten zu Vorstellungsgsprächen (Bochum-Stuttgart und zurück sind ohne Bahncard auch mal €140,--). Voraussetzung: mindestens asu gemeldet. Die Summen sind in den Augen mancher vielleicht nur Kleinvieh - aber als Student ohne Job bei den heutigen Aussichten - immerhin!

Gruß

Christoph

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