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Dortmund / Bochum,
13.01.2009, 23:46 Uhr
 

Mathe-Eingabebereich in Windows 7 als grafischer Formeleditor (Software)

Die intuitivste Art, eine Formel einzugeben

[image]In Windows 7 gibt es unter \"Alle Programme – Zubehör – TabletPC\" ein interessantes Progrämmchen namens \"Mathe-Eingabebereich\" (Originalname \"Math Entry Pad\" oder \"Math Input Panel\") zu entdecken, welches für Besitzer von Tablet-PCs oder Digitalisiertabletts eine Offenbarung ist, wenn sie die undankbare Aufgabe des Formelsatzes zu bewältigen haben.

[image]Der Mathe-Eingabebereich nimmt eine mit Stift (oder notfalls auch mit der Maus – siehe Bildschirmfoto) dahingekritzelte Formel, versteht sie und setzt sie bildschön und sauber in MathML. Da macht wissenschaftliche Textverarbeitung gleich doppelt soviel Spaß :-)

Entdeckt auf http://blogs.msdn.com/frankfi/archive/2009/01/09/windows-7-loved-features-1-mathematics.aspx

Das Ausgabeformat MathML lässt sich übrigens hier auch für LaTeX übersetzen: http://www.orcca.on.ca/MathML/texmml/mmltotex.html

[image]Nachtrag: Ich habe leider noch nicht entdeckt, wie man das optische Formelerkennungsprogramm dazu bringen kann, die Formel irgendwo anders hin als zu Microsoft Office Word 2007 zu exportieren. Weder OpenOffice (das ja eigentlich MathML-fähig ist) noch Wordpad noch Microsoft Office Excel 2007 (ups?) nehmen die Formel an. Der einzige universelle Weg (abgesehen vom etwas albernen Einfügen in eine Word-Datei und daraus wieder der Export in eine Grafikdatei) führt über das praktische \"Snipping Tool\", mit dem sich beliebige Bildschirmausschnitte als Grafikdatei speichern können. Dann geht aber leider der Vorteil des MathML-Formats verloren. Wer kann helfen?

--
Dipl.-Ing. Martin Vogel
Leiter des Bauforums

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Dortmund / Bochum,
08.05.2009, 16:22 Uhr

@ Martin Vogel
 

Mathematik-Eingabebereich jetzt nicht mehr nur für Tablet-PCs?

[image]Der im Januar von mir bereits gelobte Mathe-Eingabebereich in Windows 7 beta ist mit Erscheinen des Freigabekandidaten (Windows 7 RC) aus der Startmenügruppe \"Zubehör – Tablet PC\" in die Startmenügruppe \"Zubehör\" aufgestiegen und hat jetzt den etwas längeren Namen \"Mathematik-Eingabebereich\". Ob die Verlegung bedeutet, dass er später in allen Varianten des Betriebssystems zu finden sein wird, weiß ich noch nicht. Hat schon jemand Informationen darüber? Microsoft pflegt sehr viel Arbeit auf sein Startmenü zu verwenden, deshalb halte ich Änderungen dort für recht interessant.

--
Dipl.-Ing. Martin Vogel
Leiter des Bauforums

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Dortmund / Bochum,
25.05.2009, 19:53 Uhr

@ Martin Vogel
 

Mathe-Eingabereich für LaTeX

Nils Keller hat ein kleines Programm namens Inlage (für intelligenter LaTeX-Generator) geschrieben, das die ohne MS-Word anscheinend reichlich nutzlose Betriebssystemdreingabe \"Mathematik-Eingaberbereich\" einer sinnvollen Verwendung zuführt, indem es den vom \"Math Input Panel\" erzeugten MathML-Code für LaTeX aufbereitet.

http://www.inlage.com/

--
Dipl.-Ing. Martin Vogel
Leiter des Bauforums

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Dortmund / Bochum,
29.09.2009, 13:46 Uhr

@ Martin Vogel
 

Online-Formeleditor in LaTeX-Notation

[image]Googles Online-Bürosoftwaresuite \"Text und Tabellen\" ist nun mit einem sehr guten Formeleditor ausgestattet worden, welcher die populäre LaTeX-Notation verwendet. Eingegebene Formeln werden direkt in Grafikdateien umgewandelt und können nachträglich bearbeitet werden. Beim Export ins Microsoft-Word-DOC-, OpenOffice.org-ODT-, PDF- oder HTML-Format geht die Bearbeitbarkeit allerdings verloren und es bleiben lediglich die eingebetteten Grafikdateien erhalten.

http://docs.google.com/

--
Dipl.-Ing. Martin Vogel
Leiter des Bauforums

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17.10.2010, 15:42 Uhr

@ Martin Vogel
 

MathType als Formeleditor

Bei der Vorstellung von Formeleditoren sollte meiner Meinung nach das Programm 'MathType' aus dem Hause Design Science nicht außer acht gelassen werden. Es ist in Microsoft Office und zahlreiche andere Software integrierbar, erkennt ebenfalls Handschriften und ist grundsätzlich intuitiv zu bedienen. Eine umfangreiche, deutschsprachige Hilfe erklärt das Notwendige. Die Website des Herstellers gibt es nur in Englisch: http://www.dessci.com/en/products/mathtype/.



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17.10.2010, 17:47 Uhr

@ Martin Vogel
 

Add-in für Word

Wer in diesem Zusammenhang das Microsoft Add-in Mathematics noch nicht kennt, kann es sich hier, direkt bei microsoft herunterladen.

Für wissenschaftliche Texte lassen sich damit gut Funktionsgraphen in Word Dokumente einfügen.
Das Add-in fügt sich als zusätzlicher Button in Word ein.
[image]

Fügt man dann über den Formeleditor eine Formel ein, kann man sie als 2d, oder 3d Grafik in das Dokument übernehmen.
Man kann damit auch Berechnungen durchführen, Gleichungen umstellen, usw.

[image]

Sooooo, es sollte nur ein kurzer Hinweis sein!
Gruß NicO



22.03.2011, 09:50 Uhr
(editiert von siegmai
am 22.03.2011 um 09:56)


@ Martin Vogel
 

Mathe Eingabe Bereich

Hallo Herr Vogel,
für den handschriftlichen Mathe-Eingabe-Bereich genügt Windows7 \"home premium\"?
Zur Eingabe genügt ein Stift-Tablett von WACOM z.B. oder ein \"digitaler Kugelschreiber\", am PC?
Man braucht also keinen sog. tablet-PC!?

Mit herzlichem Dank für Ihre Mühe, Sieghard Maier, Baden-Baden



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Dortmund / Bochum,
22.03.2011, 12:55 Uhr

@ siegmai
 

Softwarevoraussetzung für den Mathematik-Eingabebereich

» für den handschriftlichen Mathe-Eingabe-Bereich genügt Windows7 \"home premium\"?
» Man braucht also keinen sog. tablet-PC!?

Wenn Microsoft auf http://windows.microsoft.com/en-US/windows7/products/features/tablet-pc nicht lügt, genügt neben einer Maus oder einem Tablett bereits Windows 7 Home Premium, um das Programm zu verwenden.

Allerdings ist es ohne Microsoft Office Word so gut wie wertlos, weil es, wie bereits beschrieben, keine vernünftige Exportfunktion hat. Wer dazu bereit ist, mit dem Büroschreibprogramm technisch-wissenschaftliche Texte zu verfassen, hat möglicherweise durchaus einen Nutzen von dem neuen Formeleingabefeld.

Warum Microsoft das Gimmick zusammen mit Windows ausliefert und nicht zusammen mit seinem Officepaket, erschließt sich mir nicht. Vermutlich ist die Fehlbündelung eine Folge mangelhafter hausinterner Kommunikation oder aber ein billiger Reklametrick zur Umsatzsteigerung bei Microsofts Bürosoftwaresparte.

--
Dipl.-Ing. Martin Vogel
Leiter des Bauforums

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25.03.2011, 20:39 Uhr

@ Martin Vogel
 

Pen-O-Mathic

Falls es jemandem etwas nützt:
Das Programm ist OpenSource und kann aus der Windows-Mathe-Eingabe Latex bzw. OOo Code erzeugen (zumindest die gebräuchlichsten Zeichen sollten dabei sein... ;)):

http://penomathic.nib.cc

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