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XP installieren - mit und ohne Diskettenlaufwerk (Software)

verfasst von Martin Vogel Homepage E-Mail, Dortmund / Bochum, 17.01.2008, 11:00 Uhr

Wer Microsoft Windows Vista von seinem neuen Rechner wirft, steht manchmal vor dem Problem, dass das alte Windows XP neuere Festplattencontroller nicht erkennt.

Die schnellste Methode, um Windows XP beispielsweise auf einem neuen Notebook zu installieren, das mit einer SATA-Festplatte ausgestattet ist, besteht darin, vor der Installation einfach im BIOS-Setup des Notebooks den ATA-Kompatibilitätsmodus einzuschalten. Wer jedoch das letzte Quentchen Geschwindigkeit herausholen will (sonst könnte man ja gleich Vista installieren), braucht passende Festplattentreiber für seine Hardware.

Wenn an den Rechner noch ein Diskettenlaufwerk angeschlossen werden kann, genügt es, sich die Treiber für den Festplattencontroller zu besorgen und auf einer Diskette zu speichern. Mit viel Glück erkennt XP manchmal auch USB-Diskettenlaufwerke – hierzu kann es nötig sein, den bordeigenen Diskettencontroller (FDC) zu deaktivieren und die BIOS-Einstellung für \"Laufwerk A:\" auf \"none\" bzw. \"nicht vorhanden\" zu setzen. Während des Installationsvorgangs muss man intensiv auf den Bildschirm starren, um im richtigen Moment - es erscheint ganz kurz der Text \"Drücken Sie F6, um zusätzliche SCSI-/Raid Treiber zu installieren\" - die Taste F6 zu drücken. Windows quittiert den Tastendruck zunächst in keiner Weise und lässt sich zur Steigerung der Spannung üblicherweise ein paar Minuten Zeit, bis es während des Setups an die Stelle kommt, an der die Diskette endlich ins Spiel kommt. Dort ist dann die Taste \"S\" zu drücken, um \"Unterstützung für zusätzliche Massenspeichergeräte zu laden\". Läuft das Diskettenlaufwerk daraufhin an und werden auf dem Bildschirm die auf der Diskette befindlichen Treiber angezeigt, lässt sich der passende auswählen und das Setup abschließen.

Erkennt das Windows-Setup-Programm das Diskettenlaufwerk nicht, ist man zunächst gekniffen. Es genügt nicht, einfach eine aktuelle Linux-Distribution zu starten (Linux hat normalerweise überhaupt keine Problem mit aktueller Festplattenhardware) und die Treiber damit auf die Festplatte zu kopieren, denn das XP-Setup ist zu dämlich, die Treiber irgendwo anders als auf Laufwerk \"A:\" zu suchen.

In diesem Fall muss man eine eigene Installations-CD zusammenfrickeln, in der die Treiber bereits integriert sind. Dazu gibt es mehrere kostenlose Programme. Als sehr praktisch hat sich der Winfuture-XP-ISO-Builder herausgestellt, der es erlaubt, Installations-CDs durchaus komfortabel auf die Bedürfnisse des Anwenders anzupassen. Man benötigt dazu einen Rechner mit Windows XP, Windows 2000 oder Windows Vista, eine Windows-XP-Setup-CD (selbst eine Recovery-CD genügt) und die Treiber für den Festplattencontroller.

http://www.winfuture.de/xpisobuilder

Die auf der Website aufgelisteten Features machen das Programm sogar dann interessant, wenn man keine Probleme mit dem Festplattencontroller hat. Zitat:

\"Hier eine Übersicht der Funktionen des Programms:

* Service Pack und Updates einbinden
* Benutzerkonten einbinden
* Registry-Einstellungen vornehmen
* Unbeaufsichtigte (automatische) Installation inkl. CD-Key und Benutzerdaten erstellen
* Pfade zu verschiedenen Systemordnern ändern
* Startmodus der Systemdienste festlegen
* Auslagerungsdatei festlegen
* Eigenes Desktop-Theme einbinden
* Integration von eigenen Schriftarten
* Integration von Controller-Treibern (SATA, RAID, ...)
* Integration von Gerätetreibern (Grafikkarte, Soundkarte, LAN)
* Integration von Service- und Sicherheitsupdates
* Integration von Anwendungen
* Löschen überflüssiger Ordner von der CD
* Integration eigener Ordner auf die CD
* Umwandlung von Recovery-CDs
* Benutzung von selbst erstellten Visual Styles freischalten
* Internetgeschwindigkeit für XP SP2 wieder erhöhen (TCP/IP-Patch)
* Profilverwaltung zum einfachen Laden und Speichern aller Einstellungen
* Sprachen: Deutsch und Englisch
* Hilfen zu den jeweiligen Menüpunkten am rechten Rand
* Bootfähiges CD/DVD-ISO-Image erstellen
\"


Das Programm ist weitgehend selbsterklärend.

--
Dipl.-Ing. Martin Vogel
Leiter des Bauforums

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